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Dom

Da Frankfurt kein Bischofssitz ist, dürfte die Kirche eigentlich nicht Dom genannt werden. Da hier jedoch ab 1356 die Deutschen Kaiser gekrönt wurden, erhielt das Gotteshaus den Titel "Kaiserdom". Offiziell heißt der "Dom" dennoch St. Bartholomäus Kirche. Schon früh entstanden hier mehrere Vorgängerbauten, da hier ab dem 7. Jahrhundert ein merowingischer Königshof entstand, der später zur Kaiserpfalz ausgebaut wurden. Mit dem Bau des heutigen Doms wurde 1250 begonnen. Um 1514 war die Kathedrale fertig, es fehlte nur noch die Turmspitze. Aus Geldmangel wurde schließlich eine provisorische Kuppel errichtet. Als die Kirche 1867 ausbrannte, wurde der Dom anschließend nach den ursprünglichen Plänen aus dem Mittelalter vollendet. 1944 ging die Frankfurter Altstadt im Bombenhagel unter. Auch der Dom wurde schwer beschädigt und brannte aus. Der Wiederaufbau wurde 1953 abgeschlossen. Da der Innenraum mehrfach ausbrannte gibt es wenig sehenswertes zu entdecken, aber im Dommuseum kann der Domschatz besichtigt werden. Hier sind wertvolle Gewänder und liturgische Gegenstände ausgestellt. Reichsapfel und Zepter der deutschen Kaiser, befinden sich in der Schatzkammer der Wiener Hofburg. Im Historischen Museum Frankfurt werden Kopien der Reichsinsignien gezeigt.

 

Blick vom Dom

Tipp: Der Blick vom 92 m hohen Turm ist grandios. An der Südseite des Turms befindet sich ein unscheinbares Häuschen, dort kann man die Eintrittskarten kaufen und den Aufstieg beginnen. Vom Domturm hat man die schönste Aussicht auf die Frankfurter Altstadt und die Skyline im Hintergrund. In der anderen Richtung sieht man die Europäische Zentralbank.

Stadtplan Dom Frankfurt

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